Dres. medic-stom./ UMF Klausenburg Christa & Thomas Jungwirth
Auswirkungen und Folgen

Schnarchen - bleibt nicht ohne Folgen!

Schnarchen ist ein weitverbreitetes Problem. Mit zunehmendem Alter schnarchen rund 60% der Männer und 40% der Frauen. Weil Schnarchen den meisten Menschen peinlich ist, wird es oft tabuisiert. Dabei sollte man Schnarchen ernst nehmen, vorallem dann, wenn ein Schlafapnoe-Syndrom vorliegt. Eine Schlafapnoe kann ernste gesundheitliche Folgen haben. Apnoe stört das Schlafmuster und verhindert einen tiefen, erholsamen Schlaf.

Weiterhin können Begleiterkrankungen hervorgerufen werden so wie: Bluthochdruck, Herzrythmusstörungen, erhötes Herzinfarktrisiko, erhöters Schlaganfallrisiko, sekundenschlaf beim Autofahren und am Arbeitsplatz etc.

  

                                                    

 


Schlafapnoe - die verborgene Epidemie

Menschen die an OSAS (Obstruktive Schlafapnoe -Syndrom) leiden können hunderte Apnoephasen (Atemaussetzer) pro Nacht erleben, ohne sich daran zu erinnern. Wenn diese Menschen alleine schlafen, wie es aufgrund des lauten Schnarchens oft der Fall ist oder sie alleine leben, ist Ihnen die Gefahr dieser Symptome oft auch nach Jahren nicht bewusst.

Unbehandelte OSAS ermüdet und belastet das Herz und führt letztendlich zu Fehlfunktionen.

Bei Patienten mit akuter und unbehandelter OSAS verdreifacht sich das Mortalitätsrisiko aufgrund einer Herz-Kreislauf-Erkrankung innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren.

 

Bei Herzinsuffizienz wird von den Ventrikeln nicht mehr das benötigte Blut durch den Körper gepumpt.

Bei Personen mit OSAS ist insbesondere die rechte Herzhälfte anfällig für Beeintrechtigungen durch den erhöhten negativen Druck in der Brust, der bei Apnoe auftritt.


Nächtliche Symptome!


Symptome tagsüber!


Guter Schlaf hilft das Körpergewicht zu halten!

Während des Sclafs produziert unser Körper Wachstumshormone, darunter insulinähnliche Wachstumsfaktoren, die für den Unterhalt eines gesunden Gluckose-Stoffwechsels von entscheidender Bedeutung sind.

Der körper produziert zahlreiche Appetithormone wie:

  • Leptin   - Appetitzügler
  • Ghrelin - Appetitanreger

Untersuchungen haben ergeben,das der Körper bei Personen, die unter Schlafmangel leiden, zu wenig Leptin und zu viel Ghrelin produziert, was zu gesteigertem Hungergefühl führt. Dies wiederum bewirkt, dass dem Körper zusätzliche Kalorien zugeführt werden, um den Hunger zu stillen.

Die Folge ist eine Gewichtszunahme.

 


 
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